Category Archives: Web 2.0

In the Mood for Mahara at the Moot and on the Move …

Moodlemoot

After the Moot is before the Moot has become true in Munich in a a double sense: Before the next MoodleMoot in Leipzig in February 2014 there will be the first German MaharaMoot in September organized as a Barcamp.

But let me start at the beginning. The German annual MoodleMoot took place in MunichSAMSUNG last week with more than 400 participants and a great variety of sessions. I am writing this blogpost in English as a tribute to our English speaking guests who had come a long way or were online to make their contributions to Change in Learning.

Julian Ridden aka @moodleman who had the longest trip from Sydney and who was a star at the conference with his “Moodle muss schöner werden” session and his theme building preworkshop enjoyed being able to meet the German Moodlers and exchange ideas with them.

Then there was David Mudrak from Moodle headquarter , normally coding from his home office in Czech Republic but a “usual suspect” at

all German Moots , doing a developer workshop for the Moodle geeks and fulfilling the Mojito mission with some hardcore moodlers on the last evening ….

maryA first time visitor from Britain from her freshly painted orange kitchen was Mary Cooch, well-known as @moodlefairy    and it was unbelievable how she did her presentation in flawless German though she had not been in Germany for decades! Stephan Rinke has written about that in his blog. Note that whatever Mary was wearing there was always some orange piece in it!!!! You get a glimpse of it in the picture with Julian and David above.

Again I had the great pleasure to have Kristina Hoeppner aka @anitsirk from Wellington give us a talk on Mahara directly from the Catalyst headquarter.  Kristina is German so she did her presentation on the MAHARA community and collaboration in German with her nice New Zealand accent ;-) . And as she is the nicest and most helpful person you can imagine, you can watch her uploaded presentation with audio on slideshare. So for all interested in Mahara who missed this presentation, here it is:

Mahara again filled a whole track during this Moot and I could welcome another big player of the international Mahara network, Don Presant who also did an online presentation on professional development in Manitoba, Canada.

SAMSUNGBut there were not only experts from abroad working with ePortfolio and Mahara but we had one of the best German teams using Mahara for competence centered learning in individual learning steps: “Lernen mit Lernschritten” was presented by a team from Oskar von Miller Schule who use Mahara and the ePortfolio concept in a very student centered way, changing the paradigms of learning and teaching at their school. They covered several aspects of the ePortfolio work and it was fascinating to see how passionate the team was about their project.

At the end of day one and after my Preworkshop on MAHARA I am convinced that Mahara is now going one step further in Germany getting into productive status. There are so many good projects all over Germany and Austria that school and university officials can no longer ignore the existence and importance of ePortfolio work. It looks as if we had passed the stage where we are laughed at….

While I am writing this blog entry I got another call for an ePortfolio workshop in Prague at DISCO conference where I will meet my Czech network.

Here you can view my presentation I gave to introduce into Mahara

Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht – eine Rezension

Daß das Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht längst angekommen ist, pfeifen alle Spatzen von den Dächern. Es waren in der Tat die Sprachler, die die Möglichkeiten der Web 2.0 Anwendungen von Animoto über Voicethread bis Smartphone als mobiles Lernwerkzeug als Early Adopters längst im Unterricht anwandten, bevor das ein großes Buzz Thema wurde. Umso schöner, viele dieser Early Adopters jetzt mit ihren Best Practice Beispielen durch die Initiative von Jürgen Wagner und Verena Heckmann unter einem Buchdeckel vereint in den Händen zu halten.

Und da bin ich gleich beim Wermutstropfen: Ein langweiliger grün-in grün Umschlag – soll das die Hoffnung des Verlags symbolisieren??? – der mit dem Inhalt in krassem Gegensatz steht! Ein Buch, das solch frische Inhalte präsentiert, hat einen frischen Umschlag verdient- das sieht nach Uraltmethoden aus und wenn man nicht die Autoren kennt, wird man an diesem Buch bestimmt nicht hängen bleiben. Web 2.0 und langweiliges Layout … das geht garnicht. Aber das trifft leider auf alle Veröffentlichungen dieses Verlags zu, auch Thomas Strassers “Moodle im Fremdsprachenunterricht” und  Klaus Himpsl-Gutermann’s “E-Portfolios in der universitären Weiterbildung” müssen sich unter diesem nichtssagenden Cover verstecken – ein Jammer. Das Gegenbeispiel sind die Cover des PACKT Verlags, da hat man schon Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Man mag zwar sagen, das sind alles Oberflächlichkeiten und das Buch sei nicht zur Unterhaltung gedacht – aber wo steht denn geschrieben, dass Bildung langweilig und trocken sein muss?????

Jetzt aber zum Inhalt und da wird’s dann wirklich bunt (im übertragenen Sinn leider nur) und kurzweilig! Jürgen und Verena haben es geschafft, von Unterrichtenden aus der Praxis Anregungen zu erhalten, die nicht nur theoretisch vorgestellt werden, sondern deren didaktischer Nutzen für einen Spracherwerb, der auf Kommunikation zielt, auch an Praxisbeispielen aufgezeigt wird. Und was mir besonders gut gefällt: Es gibt auch Beiträge in Französisch, Spanisch, Englisch …. wo bleiben die Italiener?

Die Autoren haben sich aber nicht nur bereit erklärt, einen Beitrag für das Buch zu schreiben, sondern viele stellen in einer Veranstaltungsreihe von Online Vorträgen dann auch persönlich ihre Projekte vor. Ganz im Sinne des Mitmachweb….. selbstverständlcih auch mit Aufzeichnungen, die dann publiziert werden auf dem Server des Landesinstituts für Pädagogik Saarbrücken.

Alle Autoren sehen die Anwendungen als Werkzeuge, die ihren Sinn nur dann erfüllen, wenn sie in einem sinnvollen didaktischen Kontext zur Anwendung kommen und den Spracherwerb für die Lerner interessanter und realitätsnaher gestalten können und vor allem die Lerner zur Eigenproduktion animieren. Für Neulinge, die diese Tools noch nicht kennen, werden aber ausreichende technische Erläuterungen gegeben, so dass auch ein absoluter Web 2.0 Newbie nicht allein gelassen wird.

Das Buch wäre perfekt für eine Fortbildungsreihe auch innerhalb einer Schule geeignet – z.b. Pädagogischer Tag , wo dann einzelne Anwendungen in Kleingruppen gemeinsam ausprobiert werden können. Einen Pflichtplatz sollte der Band aber in den Lehrerseminaren und der Referendariatsausbildung haben, denn nur so kann eine nachhaltige Verbreitung dieser Methoden zum Sprachenlernen auch gewährleistet werden.

Ein weiterer dicker Wermutstropfen ist das Layout des Buches, Screenshots werden nur sehr sparsam und dann auch noch in schwarz-weiss eingesetzt. Wenn unser Ziel darin besteht, Web 2.0 Elemente als Vehikel eines neuen Lernens zu propagieren, dann aber bitte auch anschaulich.

Das Problem wäre einfach zu lösen, wenn die Bücher auch als eBooks erhältlich wären – auch hier verweise ich auf Packt Publishing. Die Nutzerfreundlcihkeit durch anklickbare Links steigt bei ebooks um das Vielfache. Und wenn man schon ein Buch zu Web 2.0 anbietet, dann doch bitte auch zeitgemäß. Wer hat schon Lust, die von den Verfassern eingestellten Links mit der Hand abzutippen???? Das schreibt auch Ulrike Montgomery in ihrem Beitrag auf S. 196: “  Warum sind in diesem Artikel keine Links angegeben?” und bietet dann die zeitgemässe Lösung mit einem QR Code für ihre Linkliste an… so geht das heutzutage! Leider ist im Druck das Scannen des QR codes dann wieder erfolglos …..

Alles in allem ein Buch, dem man große Verbreitung unter den Lehrenden und Lernenden wünschen kann und das auch Einsteigern in leicht nachvollziehbarer Weise die Vorteile dieser Web 2.0 Anwendungen nahe bringt und Lust zum Ausprobieren erweckt. Nur durch die Vernetzung der Herausgeber Jürgen und Verena war dieser Sammelband überhaupt zu realisieren und den beiden gebührt für ihr ständiges Engagement im Dienste einer zeitgemässen Bildung hier ganz herzlichen Dank!

Der Verlag muss in Punkto web 2.0 und neue Medien allerdings noch seine Hausaufgaben machen.

 

 

 

 

 

 

 

Allgemein Lernen Web 2.0

Kreidezeit: Bildung im Spannungsfeld zwischen Hysterie und Zwanghaftigkeit

Die 5.Sendung Dossenheim zur Kreidezeit schlägt schon im Vorfeld Wellen in Heidelberg, wo die Bildungsreporter Passanten nach der Schule der Zukunft befragen:

Die Antworten sind so vielschichtig wie das Problem und ich muss sagen, für 40 Jahre hätte ich auch keine vernünftige Antwort parat. Überrascht war ich dann doch, dass so viele der Befragten die “alten Werte” wieder mehr im Fokus der Bildung sehen wollen. Hier habe ich die Forderungen stichwortartig zusammengestellt:

  • Flexibilität sowohl Prozessen als auch Menschen gegenüber (0:53)
  • moralische und ethische Werte (0:59)
  • Soziale Kompetenz als Kernwert (1:08)
  • schnellere Verarbeitung des Wissens  ermöglichen (1:24)
  • den  größeren Druck auf die Schüler abbauen  (1:30)
  • glücklich werden, soziales Engagement, Aktivitäten ausserhalb der Schule
  • Fach Konfliktbewältigung einführen
  • Lehrer sollen Schüler auf die Zukunft und auf das Leben vorbereiten (2:30)
  • Grundwissen vermitteln, Herkunft von Nahrungsmitteln und Konsumgütern
  • Medien und Internet wird zu wichtig genommen
  • Fleissig lernen (3:16) – (ja, das hat meine Oma auch immer gesagt)
  • wirtschaftlichen Sachverstand vermitteln (3:30)
  • … und auch in Italien sollten die Kinder mehr aufs Leben vorbereitet werden. (4:22) und statt tradiertem Fächerkanon mehr gesellschaftliche Verantwortung lernen (da verkneife ich mir jetzt was ;-)

All dies sind Forderungen, die zusammen genommen schon auf eine Verschiebung der Prioritäten vom Fächerkanon zum Lernen in und für die Gesellschaft deuten. Was allerdings nur ganz am Rande eher negativ angesprochen wurde, war die Rolle der Medien und des Internet und z.b. mobiler Endgeräte. Bei der derzeitigen Verbreitung in der jungen Generation dann doch verwunderlich, wenn überhaupt, wird dies als störend und ablenkend wahrgenommen ….  haben denn die Leute alle Spitzer gelesen??? ( Ich denke eher, dass umgekehrt Spitzer die Ängste der Leute werbewirksam bedient!!!)

Da konnte man dann doch gespannt sein auf die 5.Sendung” Dossenheim zur Kreidezeit” , Donnerstag, 25.10.2012 mit vielversprechender Besetzung:

Der Mathematiker und Philosoph Gunter Dueck, die Ausbildungsleiterin bei Heidelberger Druckmaschinen Sonja Mohr, und der Wirtschaftsinformatiker und Hochschuldidaktiker Oliver Tacke.  Es gab auch wieder die twitterwall #kreidezeit und der Livestream, der diesmal allgemeines Lob für einwandfreies Funktionieren ernten konnte (danke an Lutz!) bezog die Bildungsinteressierten aus dem Netz nahtlos in die Sendung ein. Das Titanpad wurde  moderiert von @acwagner. Also jede Menge Interaktivität, ein Sendeformat, das man sich bei Jauch und Lanz auch wünschen würde.

Ein neues Setting lockerte den Raum auf, zum ersten Mal sassen die Interviewten nicht vor dem ominösen gelben Batikvorhang, sondern standen sich gegenüber an grün dekorierten Stehtischen. Hat mir gut gefallen, zumal dadurch auch Spannungsfelder aufgebaut wurden  zwischen den geladenen Gästen, aber auch dem Publikum im Raum und den Zuschauern draussen. Der Pepperoncino sorgte für die entsprechende Würze;-)

Die Moderation von  Signe Brunner-Orawsky und Christian Spannagel  bewegte sich auf hohem Niveau und der Wechsel beim Interviewen klappte reibungslos! Sehr professionell aber locker und humorvoll!

Hier gibt es die Aufzeichnung der Sendung als sehenswertes Video und ich möchte mich nur auf wenige Punkte beschränken.

Die ersten Statements durfte Sonja Mohr abgeben und sie wurde von Signe zu ihrer Schulzeit und dem Berufsweg befragt.  Fazit von Frau Mohr: es gibt keine geradlinigen Werdegänge mehr in der heutigen Zeit und damals wie heute haben die wenigsten Schulabgänger einen Plan, wie es weiter gehen soll.  Die Frage war dann allerdings, wie man darauf in Schule und Ausbildung reagieren soll. Sonja Mohr sieht die Schüler, die zu ihr in die Ausbildung kommen, der Schnelllebigkeit und den visuellen Reizen des Internet und der Medien “ausgeliefert” und stellt sich hier eher auf die Seite von Spitzer. Das führt ihrer Meinung dazu, dass die Konzentrationsfähigkeit, sich mit einem Thema zu beschäftigen, darunter leidet.

Damit die Auszubildenden in der “Firma ankommen”, gibt es für alle von Realschulabgänger bis Student eine Einführungswoche, in der Projektlernen trainiert wird.

Im Anschluss gibt es dann für alle echte Problemlösungen in einem Projekt zu erarbeiten, was dann auch in der Öffentlichkeit vorgestellt und in der Realität umgesetzt wird.

Für Frau Mohr fehlt bei vielen Azubis das Durchhaltevermögen, an einer Sache zu bleiben und sie führt das auf die permanente Vernetzung mit Smartphone und Tablets zurück  – das Hirn müsse  zu viele Reize gleichzeitig verarbeiten, diese Ablenkung gab es zu ihrer Ausbildungszeit nicht – ( Kommentar: damals haben alle lamentiert, dass das Fernsehen zu sehr ablenkt!- Spitzer lässt grüßen).

Meine Einwendungen hier 16:54

Leider wurde dann auf dieses Pflichtenheft der Schule nicht eingegangen sondern der schwarze Peter an die Elternhäuser weiter gegeben…  Ich kenne diese skeptische Haltung eigentlich bisher nur von Handwerksbetrieben und hatte mir von einer Weltfirma, die die Azubis ja auf die Zukunft vorbereitet, dann doch eine offenere Einstellung erwartet. Was die mangelnde Konzentration bei Schülern anbelangt, kann ich davon ein Lied singen, wie man Schüler mit einem veralteten langweiligen Lehrbuch und dem Lehrplan (WI/GK/DT) nicht hinter dem Ofen vorlocken kann… das war der Horror zu Beginn meiner Zeit als Lehrerin an einer BS. Und von wegen an einem Problem dran bleiben oder Rechtschreibung – das war viel schlimmer als heutzutage, wo sie zumindest gelernt haben, die RSP zu benutzen, bevor sie etwas abgeben. Wenn ich etwas vermisse in meinem “Ruhestand” , dann sind es meine Schüler und unsere freien Projekte im Englischunterricht – ohne Lehrbuch!- Natürlich gibt es immer Kandidaten, die man mit garnichts locken oder interessieren kann, aber die gab es schon immer. Das hat mit den Medien erstmal nichts zu tun, wenn Schüler an der Schultür einen Teil ihrer Identität- und dazu gehört auch connected zu sein, abgeben müssen, gibt es einen Bruch zwischen Schule und Leben und es wird eine Chance vergeben, Lernmöglichkeiten mit in die Schule zu integrieren.

Signes nächste Frage zu lebenslangem Lernen bei Heideldruck (19:03) wird damit beantwortet, dass die Sekundärtugenden wie Neugier, Verantwortung etc gefördert werden sollen und weniger das rein Fachliche.

Für die Hochschulen plädiert Oliver Tacke dafür, nicht auf die Defizite der ankommenden Studenten zu fokussieren, sondern auf deren Fertigkeiten und Kenntnisse und wie man damit umgehen und sie fördern kann. Er plädiert dafür, den Übergang von der Schule in die Uni einfacher zu machen, indem zum Beispiel Gymnasiallehrer Anfangssemester in Mathe fit machen. Das dürfte noch machbar sein, aber dass Hochschullehrer auch an die Schulen gehen, ist mit Christian sicherlich eine Ausnahme und dürfte in den Unis keine Unterstützung finden ;-) . Oliver sieht auch die anfängliche Neugierde der Studenten schnell dem Uni-Hörsaal-Massenbetrieb “Legebatterie” zum Opfer fallen.

Interessant und belebt wirds als Gunter Dueck sich zu den hysterischen und zwanghaften Polen in der Gesellschaft bzw bei den Lehrern äussert und Riemanns These von den Grundformen der Angst erläutert. Aha… wir brauchen also doch mehr Hysteriker in den Lehrerzimmern ;-)   – kein Wunder, dass ich mich da oft unbeliebt gemacht habe mit meiner Hysterie der Veränderung ;-) …. das System Schule ist ja per se schon zwanghaft und hat Angst vor Veränderungen bzw erschwert Veränderungen … ha.. das zwanghafte Prinzip hat keine Lust!!!! Wäre das eine mögliche Erklärung für die Unlust oder Gestresstheit in manchen Lehrerzimmern? Natürlich macht es mehr Freude, einer Tätigkeit nachzugehen, die mit einem gewissen Lustgewinn verbunden ist, Ken Robinson nennt das “being in your element” , aber wenn man immer das gleiche macht oder immer das gleiche Buch durchnehmen muss, ist das sicher ein echter Lustkiller ;-) ….   das Beharren auf alten Strukturen ist allerdings in der jetzigen Gesellschaft einfach nicht mehr möglich, dazu sind die Verhältnisse zu schnellen Änderungen unterworfen.

Im amüsanten Galopp führt uns Dueck dann durch die bevorstehende Revolution der eBooks, fordert einen Erziehungsführerschein für Eltern (im übertragenen Sinne, was aber von Frau Mohr später als zu formalistisch angekreidet wird) die endlich mal die Erziehung ihrer Sprösslinge erfolgreich zu Ende bringen und die Verantwortung nicht an die Schule weiterreichen sollen. Die Eltern stehen in der Verantwortung für die Entwicklung ihrer Kinder besonders was die Sekundärtugenden, die vorher schon angesprochen wurden, betrifft.

Zum Internet ist Dueck der Meinung, dass es noch garnicht richtig da ist, wenn man sich die Beschränkung des Zugangs zum Livestream ansieht oder die Schulen, die immer noch keinen Zugang haben aber andererseits die technologische Seite des Internets und der Medien im Vordergrund stehen statt zu überlegen, welche didaktischen Settings man zum Lernen nutzen kann. Das Ausstatten einer Klasse mit iPads bringt erstmal wenig, wenn die didaktischen Konzepte und Inhalte fehlen – damit wären wir dann beim Thema OER angelangt.

Was das Lernen betrifft, weist Dueck entschieden zurück , dass man alle über einen Kamm schert mit den gleichen Lerninalten sondern plädiert für individualisiertes Leren, das die Stärken des einzelnen Lerners fördert. Ein aufwändiges Verfahren, jeden einzelnen Mitarbeiter individuell zu fördern, aber a la longue ein lohnender Prozess, weil nur so Selbständigkeit erreicht werden kann.

Zum Thema Bildungsmaterialien im Internet führt Dueck den Bereich Medizinstudium an, wo man sich als Student zuhause viel besser ein Bild machen kann, indem man Maserflecken ansehen, Keuchhustensound und Pseudokrupp vergleichen kann und somit viel anschaulicher als in der großen Vorlesung lernen kann. Wenn aber im Netz alles bereits zur Verfügung steht, müssen Hausaufgaben ganz anders aussehen als einen Aufsatz schreiben zu lassen, den es schon mehrfach im Internet gibt. ( mein Kommentar: Diese neue Herausforderung macht jedoch vielen Beteiligten auch wieder Angst … da gibts dann kein Lehrerlösungsheft dazu)

Es geht nicht darum, den existierenden Schulstoff in den neuen Medien umzusetzen, (das versuchen viele Anbieter von Kursen für LMS) sondern sich zu überlegen, welche Inhalte heutzutage relevant sind und wie neue Medien dabei helfen können, neue Kompetenzen wir Teamarbeit und Präsentieren z.b. zu unterstützen. Wir brauchen also keine Revolution der Medien sondern zuerst eine Revolution des Lernens. Dazu gehört dann aber auch eine Veränderung der Prüfungsanforderungen- weg vom Auswendiglernen zum Experten für ein selbstgewähltes Thema ( das ist Öl auf meine Mühlen, das habe ich meine Schüler in Management im Handwerk für die mdl Prüfung immer machen lassen, Thema auswählen, selbständig bearbeiten und als Experte präsentiern vor der ganzen Klasse. Es gab tolle und interessante Prüfungen, von mitgebrachten Theaterkostümen in diversen Formen der Vollendung( Schneiderin) bis zu selbstgebastelten Modellen der Forstwirtschaft mit Bäumen im Wasser und Holzverbindungen, die zur Prüfung mit angeschleppt wurden. Das hat allen Spaß gemacht und ich habe eine Menge dabei gelernt.)

Meine Frage an Dueck, woher wir denn nun all die hysterischen Lehrer nehmen sollen, umVeränderungen im Schulbetrieb anzuschieben beantwortet er mit dem Lustprinzip … das leider oft nicht vorhanden ist. Köstliche Passage!!!! Ausserdem vermisst er eine Aufbruchstimmung wir zu Zeiten des Wiederaufbaus, wo einfach alle zur Tat schritten, weil etwas getan werden musste.

Ich kapituliere jetzt hier an dieser Stelle, weil ich diesen Blogbeitrag seit 3 Tagen unfertig auf dem Bildschirm habe … seht euch die Aufzeichnung an und vielleicht findet sich ja jemand unter den Lersern, der das hier dann zu Ende bringen möchte ;-)

Es war auf jeden Fall ein spannungsreicher und auch amüsanter Abend und wenn man die Twitter Beiträge anschaut, hat das Thema die Gemüter bewegt.

Ich schliesse mit einem Blogbeitrag von Philippe Wampfler, der den Artikel “Kontrollverlust für die Schule” von Jöran Muuß-Meerholz sehr treffend zusammengefasst hat und verweise auf die Thesen Jörans zur “Medienbezogenen Schulentwicklung” , der in dem Blogbeitrag auch abgebildet ist. Jöran bringt das Problem der Schulentwicklung hier auf den Punkt  und ich würde mir wünschen, dass dieses Thesenpapier an den Schultoren angenagelt wird – heute ist Reformationstag! Die modernere Variante wäre den Link zu twittern, aber ich fürchte, das erriecht dann die angesprochenen Entscheidungsträger leider nicht ;-)   …. aber das wär doch mal ne coole Aktion mit den Schultüren und ein echter Beitrag zur Schulentwicklung.

 

 

 

 

 

 

 

Keynote Debakel – eine Analyse

Am Mittwoch war ich als Gastrednerin des 2.Kölner Moodle Tags eingeladen, den Einführungsvortrag zu halten. Thema der Konferenz war das LMS Moodle und mit der Organisation war abgesprochen, dass ich über Veränderungen in der Lernkultur spreche. Meine Präsentation hatte daher den Titel “Neue Besen braucht das Land”.

Eingestimmt wurde ich auf die Situation bereits bei der Anmeldung, wo ein netter Schüler  stöhnte “wer hat denn Moodle bloß erfunden”. Den jungen Mann klärte ich dann schnell auf und wollte natürlich wissen, warum er denn das LMS nicht so toll fand. Seine durchaus verständliche Aversion beruhte auf den Hausaufgaben, die dank der Forenfunktion abends um 9 noch in seiner Mailbox landeten. Leider konnte ich mit dem netten jungen Mann keine längere Diskussion mehr führen, seine Aversion kam mir aber sehr gelegen zum Einstieg in den Vortrag.

Ich kenne das nur zu gut als Moodlerin der ersten Stunde, dass man vor schierer Begeisterung über die vielen tollen Funktionen von Moodle – von der Möglichkeit, die Schüler jederzeit erreichen zu können bis zur schnellen Erstellung von Hot Potatoes für einen automatisierten Test am nächsten Tag und der Kontrolle, ob auch alle ihre Hausaufgaben hochgeladen haben, den Schülern diese Lernplattform vermiest, weil sie zu Recht merken, dass der Lehrer noch mehr Kontrolle über alle und alles hat. Ich habe also auch Lehrgeld gezahlt und den Schülern, die ja durchaus positiv eingestellt waren, das Lernen mit Moodle vermiest. Es bedurfte dann etlicher Gespräche und Kursänderungen (im Sinne von Richtungsänderung), um die Akzeptanz von Moodle wieder herzustellen. Da habe ich dann auch begriffen, dass es keine Lernfortschritte geben kann, wenn man Moodle nur einsetzt, um den “normalen” meist lehrerzentrierten Unterricht umzusetzen. Langsam haben wir dann unseren Kurs geändert, Verantwortung für das Erstellen von Inhalten an die Schüler übergeben, auch Auswahl und Vorschlag der Lernaktivitäten und (fast) keine Dokumente oder Arbeitsblätter mehr hochgeladen. Stattdessen wurden Seiten aus dem Internet, Videos, Mindmaps, Web 2.0 Anwendungen eingebunden und unser Kurs nahm eine dynamische Entwicklung an, an der die Schüler beteiligt waren. Dazu gehörte allerdings auch, dass sie mehr Freiräume erhielten, mehr Mitgestaltung am Lernprozess und auch Mitsprache an den Bewertungskriterien. Mit den neuen Freiheiten kamen aber auch neue Pflichten hinzu, insbesondere die Verantwortung für das eigene Lernen, die Zusammenarbeit in Projekten, die Pflicht zur Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten im Kursraum und auch die Übernahme von Aufgaben, die bisher der Lehrer hatte, wie z.b. das gemeinschaftliche Erstellen von Glossaren mit Fachbegriffen oder das Führen des Terminkalenders für die Klasse und die gegenseitige Unterstützung und Hilfe in den Foren. Zurücklehnen und ungestörtes Erwarten des Klingeltons war also nicht mehr möglich, und einige Schüler fanden das dann tatsächlich auch mal unkommod und protestierten. Ich hatte also auf meinem Weg mit Moodle auch durchaus viele negative Erfahrungen machen müssen/dürfen.

Das ist die eine Seite. Die andere Seite war der Hindernis- und Hürdenlauf im täglichen Schulalltag beim Versuch, Unterricht anders zu gestalten. Der Kampf um einen Raum mit Internetzugang und PCs- WLAN gabs zwar, aber nur für die Admins, die Schüler hatten teilweise ihre Smartphones mit Internetzugang dabei. Andere Probleme gab es beim Versuch, fächerübergreifend ein Thema wie z.b. “Wasser” zu behandlen. Der Chemielehrer hatte das in diesem Schuljahr nicht im Curriculum, der Religionslehrer nur einen Teil der Klasse, der Gemeinschaftskundelehrer hatte eh noch zuviel Stoff zu behandlen, der Deutschlehrer sah keinen Anknüpfungspunkt – und dann waren wir wieder allein. Ich muss allerdings auch sagen, dass in Bereichen, wo sich eine Zusammenarbeit mit Kollegen/Fächern ergeben hatte, dies zu mehr Engagement und besseren Resultaten bei den Schülern führte.

Mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass eine ziemlich radikale Änderung der Lehr- und Lernkultur erforderlich ist, um Schule und Realität deckungsgleich zu bekommen. Dass man das als Einzelkämpfer nicht schaffen kann, war mir völlig klar und ich begann, mein Netzwerk an Gleichgesinnten aufzubauen und in diesem Netzwerk fand und findet immer noch – Austausch über Methoden, Probleme, Werkzeuge und vieles mehr statt.

Auch ein Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst bin ich immer noch an allem, was bildungsmässig geschieht, interessiert und im Austausch in einem Netzwerk.

Ich will aber jetzt nicht weiter über gute und schlechte Erfahrungen bei der Arbeit mit digitalen Medien sprechen, sondern über den Vortrag in Köln.

Die Zielsetzung meines Vortrags war, die Zuhörer für die Notwendigkeit einer Veränderung in der Lernkultur zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass ein Moodlekurs allein noch keinen anderen Unterricht und anderes Lernen bewirkt. Ich war davon ausgegangen, dass hier allgemeiner Konsensus im Publikum bestand und sich bereits alle in irgendeiner Weise auf den Weg gemacht hatten oder machen wollten und wir gemeinsam überlegen, wo die Hindernisse liegen und wie wir Veränderung bewirken können. Bei den Hindernissen, die nicht nur in meiner Erfahrung oft bei der IT Administartion liegen, haben sich die anwesenden ITler dann gleich persönlich angegriffen gefühlt und sich empört zur Wehr gesetzt. Da war dann auch nicht mehr viel zu retten, als ich betonte, dass dies Erfahrungen aus meinem Umfeld und Fortbildungen sind. Es ist sicher nicht zu bestreiten, dass hier von vielen gute Arbeit geleistet wird – es gibt auch entsprechend Ermässigungsstunden – (ich war auch mal Admin, allerdings nur für “meinen” PC Raum) , die in der Regel nicht ausreichen, wenn gute Arbei gemacht wird. Dennoch sehen die Prioritäten der Admins in der Regel anders aus als die der Lehrer und Schüler, die ein offeneres Lernen wollen, die eine Seite ist penibel auf alle Sicherheitsaspekte bedacht, die andere Seite dadurch in der Arbeit blockiert, oft unvereinbare Gegensätze, da die Admins meist am längeren Hebel bei der Schulleitung sitzen. Dies sind nicht nur meine Erfahrungen.

Nachdem ich also die Admins und ITler gegen mich aufgebracht hatte, war das Publikum erst recht skeptisch meinen Thesen  gegenüber und mein Vortrag verpuffte in Ablehnung – so habe ich das zumindest empfunden.

Eine Kollegin sagte mir anschliessend auch, dass die Zuhörer eine andere Erwartungshaltung hatten, sie wollten nämlich keine langen Vorträge sondern lieber mehr Zeit für die anschliessenden Workshops – sehr verständlich, aber dafür war ich nun nicht verantwortlich.

Zum anderen stellte sich heraus, dass viele KollegInnen sich erst auf den Weg mit Moodle gemacht hatten oder machen wollten und daher einen Vortrag über Moodle erwartet hatten und nicht über eine Veränderung in der Lernkultur.

Klassischer Fall von “falscher Vortrag für Zielgruppe”??? Ich hatte eine ähnliche Keynote aber schon mal gehalten bei einer lokalen MoodleMoot, und das war ein großer Erfolg. Was lief da also total daneben? Es wäre für mich viel einfacher gewesen, direkt in einem Moodlekurs zu zeigen, wie man Lernen und Eigenaktivität der Schüler fördern kann und wie man mit Web 2.0 Tools die Welt ins Klassenzimmer holen kann, aber das war bereits Thema eines Workshops und eine Keynote sollte doch eigentlich zum Nachdenken anregen, Diskussionen anschieben?

Ein Teilnehmer warf mir anschliessend auch vor, dass man Schulentwicklung so nicht betreiben könne, weil man nicht alle KollegInnen ins Boot bekommt. Ich kenne dieses Argument , bin jedoch der Meinung, dass dies eh unmöglich ist, weil es schwierig ist, alte Strukturen und Gewohnheiten und auch Aversionen zu ändern und das unter (sanftem) Zwang auch durch Schulentwicklung nicht zu bewerkstelligen ist. Vielleicht nach 10 Jahren, aber dann ist der Zug auch schon abgefahren. Es ist meiner Meinung nach effizienter, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun und dann nach und nach Wellen zu schlagen und andere durch positive Ergebnisse mit ins Boot zu nehmen. Mit der Zeit entsteht ein kleines Netzwerk, auch schulübergreifend und es geschieht wirklich etwas. Es ist zehnmal besser, mit Leuten, die enthusiastisch dabei sind, zu rudern, als andere, die aus (guten Gründen) nicht ins Wasser wollen, zum Rudern zu überreden.

Auch wenn dies jetzt niemand von den in Köln anwesenden KollegInnen liest, schreibe ich es dennoch auf und bin gespannt, ob andere Blogger aus dem Bildungsbereich hier zu ihren Erfahrungen kommentieren können.

Es ist im übrigen für mich das erste Mal, dass ein Vortrag so ” daneben ging”.

Kurioserweise fand zeitgleich in Berlin die Online Educa #oeb11 statt mit der Keynote von Neelie Kroes , der Vizepräsidentin der EU Kommission , die für die Digital Agenda zuständig ist.
Ihr Vortrag kann hier gelesen und kommentiert werden und hier gibts das Video der Aufzeichnung.
Und hier noch als Nachklapp ein Artikel zum #speedlab2, das am nächsten Tag in Köln stattfand und zu großen Diskussionen führte – man beachte den Kommentar zum Artikel von Martin Lindner

 

Lubna made my day!

This video made my day!

Via scoop.it – thank you Susan Bainbridge  I came across this video showing Lubna Alam from the University of Canberra on using Moodle and Web2.0 tools in a learning setting. Lubna is brilliant and this video made my day She explains in a perfect way how this project was panned and went along and also the critical points you have to consider when you start using web2.0 tools in a learning and teaching environment. EXCELLENT! Credits also to Tim O’Riordan who wrote this blog entry.

Here is the video and there is also the possibility to download a PDF file where you get all the information on this project!

 

Two days of global learning in Barcelona ….

by jbjbandjb

Yes, I was in Barcelona for 2 days, and yes,I  strongly felt beeing there and if you don’t believe me go to the twitter timeline on #eLChair11.

In reality I was sitting at my desk in my Italian home and connecting via streamed video and twitter to the

It was an awesome experience to see how scientists and policy makers from all around the world were analysing the problems in teacher training and all came up more or less with the same usual suspects that are an obstacle to change. At this level there was unanimous agreement that change was needed and this was not to be discussed anymore but all speakers were dealing in a mostly very passionate and inspiring way with the ways this change could be facilitated. They did not all agree on whether the education system was to be blown away or whether there were remedies by curing singular diseases. But again they all agreed that education  in the old way was broken.
The remedy they all agreed on- no wonder as it was the topic of the conference – was that change could only start within the training of new teachers. This is more promising than to kind of force in-service teacher staff to change their minds about technology and new ways of teaching and learning.
The second crucial point were the usual supsects in the persons of administrators, school managers and especially ICT departments.
F Ruiz Tarragó claimed that ” the quality of an education system cannot exceed the quality of its managers…”
so this again raised the question whether change would be a bottom up or top down process. I am convinced it needs to be both ways to be efficient!
I am not going to give a summary of the conference and the talks,  there was live-blogging during the conference by @ictlogist who did a great job! You can browse through his notes under the individual reports.
As to be expected Steve Wheeler alias @timbuckteeth was again much faster blogging on the conference which comes in handy for me as I can just link to his blog :-) … that is what Steve calls “sharing” :-)
I would just like to end with a few re-quotes from the conference:
Hilary Cottam: We need to stop patching and mending institutions designed for another era.
Manuel Castells: There is a lack of imagination, knowledge and audacity. Let’s experiment .. there is nothing to lose.
Ruiz Tarragó. Challenge 1: Teachers should be aware that they are requested to be excellent in an outdated system.
Ruiz Tarragó. Challenge 2: Teachers should widen the scope of their professional mission regarding students
Ruiz Tarragó: Prepare students for the future, not the past
If you go to the twitter stream of the conference #eLChair11 you will find many more statements, all of them being a great source of discussing the topic.
If you have the time – and I tell you it is worth!!! watch the recorded videos you can access from the website! It needs a bit of patience to match the contributions with the programme as they are not described.
So my conclusion of these 2 days of virtual conference participation : I never had the impression to be only a passive lurker but thanks to the twitter feed and all the people who took part from outside too, it was a personal learning experience. Thanks to all those people who made this possible!

Be disruptive, take a risk, don’t ask for permission but for forgiveness…..

I just came across one of Steve Wheeler’s @timbuckteeth interviews where he talks about shifting paradigms in eLearning, where the shift is from the teacher to the learner by creating content and he talks about collaboration and cooperation with web 2.0 , sharing content and the changing role of educators.

He shows how new ideas can be disseminated by means of sharing in social networks and an audience of 15 people becomes 15000 within a couple of days.

He sees the landscape of education change drastically but unfortunately only in some areas and  encourages educators instead of waiting for the change to be part of the change by being disruptive, innovative, taking risks even against their own administration for the sake of helping learners to learn.

This is a video I wish all teacher students would watch and discuss during their teacher training!

Hop on the train! Change MOOC – #change11

With a delay of one week -  having the excuse that my WP blog was playing up with a server update – I will finally jump onto the ” MOOC of change train”  with its open platforms and flexible timetables and free transport to all parts of the world, making it an ideal place for my favourite passtime: networking :-) (My twitter name one of my friends gave me is “Networking_lady“)

Although I stopped teaching a year ago and am now somewhat like a “retired teacher” I could not stop participating in ongoing discussions on education and have been part of an international social network of engaged educators who are actively promoting – and living – change!

Due to twitter which is much faster and more effective for getting an overview of wjat is going on I have neglected my blog for some time now. MOOC #change11 now brings me back to writing and reflecting and I am curious to see in which direction my learning and contributing will go… change 11 being a completely open learning space.

To give readers of my blog an idea what this MOOC #change11 is all about I’d like to start with Stephen Downes’ intro video before talking abot why I decided to take part in this exciting challenge.

What I really like about this MOOC is its openness both in ways of allowing everybody to take part but also in challenging participants to find their own way to contribute and and get inspired by the daily newslwetter and also other people’s contributions. This requires a lot of open mindedness as still most learners are used to be guided through a learning process and given tasks to fulfill with more or less freedom. So it might look very chaotic at the beginning and will remain impossible to follow everything that is going on during these 36 weeks but itwill be a great opportunity to get in touch with new perspectives, learn from other people’s experience and will be an awesome platform for more networking.

Already now some German educators have jumped on the train and I am glad that @mons7, @ralfh, @dieGoerelebt  and @VolkmarLa will help building  the network and do some brainstorming on what we could contribute from Germany ;-)

Dörte has written about her goals for this course in her blog with all the relevant links for newcomers to the MOOC.

A big thank you to the facilitators and organizers of this MOOC , Stephen, George and Dave, all three very enthusiastic guys in making learning different.

I hope that their call for change will be heard also in Germany, though most contributions of the MOOC #change11 are in English… let us spread the word!

 Last not least a new scoop.itChange11

“MOOC – Change: Education, Learning, and Technology!” RSS
Curated by Paulo Simões

 

 

 

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Nach der Moot ist vor der Moot ….

Die MoodleMoot ELmshorn ist jetzt schon wieder fast 2 Wochen vorbei, einige Referenten sind gleich weiter gereist auf die UKMoot, wie ich im Flickr Photoalbum zur UKMoot sehen konnte… gibt es einen Moodle Flying Circus????? Auf der MoodleMoot Seite ist denn auch schon das Logo und die Einladung zur nächsten MoodleMoot im Norden zu sehen, der MoodleMoot in Ilmenau.

Als Organisatoren können wir zufrieden sein mit dem Ablauf der Veranstaltung- von den mit viel Begeisterung aufgenommenen Keynotes von Steve Wheeler,  der für offene Lernwege plädierte, Martin Dougiamas, MoodleChef aus dem Headquarter im australischen Perth, der die neuen Features von moodle 2.0 und die Entwicklung online über Skype erläuterte  und Max Woodtli, der mit der M-Klasse auf neuen Lernwegen unterwegs war.  Steve und Max ergänzten sich in ihren Vorträgen auf wunderbare Weise , was den Blick in eine Zukunft des Lernens und der Chancen von Bildung betrifft. Steve plädierte für eine Öffnung der Bildung und ein Teilen von Wissen – was mit den heutigen Möglichkeiten des mobilen Lernens und der Konnektivität auch überall umsetzbar ist- bei entsprechendem politischem Willen.  Max untersuchte Faktoren – nach einer Studie von John Hattie, die das Pendel des Lernerfolgs in die positive oder negative Seite beeinflussten und manch einer musste zur Kenntnis nehmen, dass eine gute Lernatmosphäre und ein gutes Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden zu einer höheren Lernerfolgsquote beitragen als ein tiefes Expertenwissen der Lehrperson. Bei vielen Faktoren, die hier angeführt wurden , hatte ich das Gefühl des deja vu- eine Bestätigung dessen, was ich viele Jahre unakademisch aus dem Bauchgefühl heraus gemacht habe….  Die Botschaft war aber auch immer wieder, dass alle unsere Bemühungen mit Moodle wenig fruchten, wenn wir nicht die didaktischen Potentiale eines offenen Lernens damit transportieren. Überhaupt stand in vielen Workshops und Vorträgen diese Sichtweise im Vordergrund, Moodle ist eigentlich nur ein Tool und verändert per se noch nicht die Lernlandschaft. Erst durch den kreativen und offenen Umgang mit diesem Tool können neue Lernszenarien erschlossen werden.

Die Atmosphäre auf dem Campus der Nordakademie war trotz über 300 Teilnehmern überschaubar und sehr familiär  und ideal zum Austausch und zur Bildung von Netzwerken. Mit Skepsis wurden anfangs meine Bemühungen, in einem twitterfeed  #mootDE11n den Verlauf der Tagung durch die Teilnehmer kommentieren und dokumentieen zu lassen, betrachtet und im Gegensatz zu vielen Konferenzen war die “Twitter Community” unter den Teilnehmern auch nicht groß, dennoch kamen nach und nach doch immer neue Twitterer hinzu, die das Medium ausprobieren wollten  und im Laufe der Woche konnte ich das auch an den neuen Followern  feststellen. Während der Keynote von Martin Dougiamas legten immerhin die Twitterer und online User das WLAN soweit lahm, dass die Verbindung nach Australien über ein LAN Kabel gerettet werden musste – leider war dann skype einseitig blockiert….

Die Photos der Moot gibt es als Slideshare aus dem Gruppenpool bei flickr.

Die Photos unseres Konferenzfotografen Daniel gibt es ebenfalls in einem öffentlichen Flickr Album

MoodleMoots kommen immer mit einigen zusätzlichen M’s daher- in Elmshorn war das Müsli, von der ortsansässigen Firma in allen Varianten gespendet.  Sicher eine gesündere Variante als abendliche Mojitos- Kultgetränk unter den Hardcore Moodlern ;-)


Die Jungs von von Graham Attwells Sounds of the Bazaar Live Radio, Klaus Rummler und Dirk Steglitz waren mit dem mobilen Radiosender am Ort des Geschehens und haben mit ihrer Radioshow für Aussenwirkung ( vom Campus bis zum Internet) gesorgt und aktive und passive Akteure der MoodleMoot in Interviews zum Thema neues Lernen gelöchert.
Hier gibts den Blogbeitrag zum ersten Tag und die Interviews dazu.
Interviewt werden Annicka und Moritz vom Student Staff Team, Stephan Rinke, Steve Wheeler, Annabel Lorenz , Martin Kurz, Heinz-Dieter Hirth und Sigi Jakob.
Hier gibts die Interviews zum 2. Tag der Konferenz
Am 2. Tag interviewt Klaus Rummler Thomas Strasser zu Moodle und Web2.0, Christine Pannen zum Einsatz von Moodle in der Grundschule, Vera Kadlec aus Wien zu Gradebook und Notenfeilscherei, Heino Rötten, Systemadmin am KRZN zu Moodle 2.0 und ein Schlusswort von Sigi.

Zu jeder Moodlemoot gehört natürlich auch eine entsprechende Abendveranstaltung mit oder Mojitos, aber mit dem Schlagzeug unseres Moodlers  Sebastian Netta und seiner Jazzer am Saxophon und der Hammond Orgel. Sie begleiteten die Moodler beim Holsteinischen Büffet von Matjes bis Rote Grütze und Rockbier auf dem Beermannschen Hof.

Das war für mich die fünfte MoodleMoot , allerdings die erste, wo ich auch Verantwortung im Orgateam hatte und das ist dann doch eine ganz andere Perspektive. Trotz heftigen Arbeitsanfalls in der letzten heissen Phase und vor Ort hat mir die Arbeit im Team besonders mit Jan Bartelsen und Ralf Hilgenstock viel Freude gemacht und auch viel Spaß gebracht. Dafür den beiden nochmal herzlichen Dank.

Teams sind Trumpf- Moodle ist keine Wäscheleine!

Ein sehr treffender Artikel von Stephan Rinke, Blogger von edumorph , der erklärt, warum ein fitter IT Lehrer nicht unbedingt ein guter Moodler ist! Moodle kann nicht aus einem lehrerzentrierten Unterrichtsszenario neue kooperative und kollaborative Lernformen machen. Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist wie immer das Umdenken in Lehrerköpfen ;-) …. und das ist leider schwieriger als das Vermitteln der Moodle Technik ….  ich bin allerdings zuversichtlich, dass Leute wie Stephan die Botschaft irgendwann erfolgreich rüber bekommen! Ich freue mich auf jeden fall schon wieder auf regen Austausch auf der kommenden MoodleMoot in Elmshorn, wo der Teamgeist frühlingsheftige Blüten treibt!

Interview Mit Stephan Rinke: Teams sind Trumpf – auch beim Lernen im Netz